FDJ Lieder

Bau auf, bau auf ..... so hieß es damals...

Am verborgenen Ufer

1. Strophe: Dann standen wir am Strand und wussten nicht, ob Friedhof, ob Hafen er war. Durst hatten wir im grellen Mittagschicht: So warm das Wasser, salzig, hart. 2. Strophe: Wir schrieben all die Namen in den Sand, Frau, Freunde, Feinde, Stadt und Haus. Leicht nur der Wind, doch wie mit nasser Hand Strich uns das Meer die Toten aus. 3. Strophe: Die Pflicht zu lieben und stets stark zu sein, Sehnsucht und Leid, ohne Warum: das luden wir uns auf und gingen… Nein, wir nahmen sie und kehrten...

mehr

Lass uns ein Stück durch den Frühling gehn

1. Strophe: Lass uns ein Stück durch den Frühling gehn, lass uns die blühenden Bäume sehn; dann fühlen wir, so ist’s auch in der Liebe, die fängt im Frühling doch an. Behütet man die erste Liebe, bereut man nie, dass sie begann. Lass uns ein Stück durch den Frühling gehn! 2. Strophe: Lass uns das Glück schon im Heute sehn, lass uns durch blühende Gärten gehn; dann fühlen wir, dass unsere jungen Träume nicht Blüten sind, die im Wind verwehn , dann ahnen wir, dass junge Bäume mit Früchten reif in Gärten...

mehr

Stoßen wir an auf Frieden und Glück

1. Strophe: Für einen Augenblick der Ruhe ohne Getue, das dir niemals lag, stoßen wir an auf dein Wohl, auf deinen besonderen Tag. Refrain: Stoßen wir an auf Frieden und Glück, auf des Lebens ganze Buntheit, leb hundert Jahr, hab manchmal auch Spaß und bleib bei bester Gesundheit. 2. Strophe: Für einen Augenblick von hundert fühl dich bewundert. Du hast gut gekämpft, wenn mancher Teil dieser Welt auch noch jede Freude uns dämpft. Refrain: Stoßen wir an auf Frieden und Glück, auf des Lebens ganze Buntheit, leb...

mehr

Über sieben Brücken musst du gehn

1. Strophe: Manchmal geh ich meine Straße ohne Blick, manchmal wünsch ich mir mein Schaukelpferd zurück. Manchmal bin ich ohne Rast und Ruh, manchmal schließ ich alle Türen nach mir zu. Manchmal ist mir kalt und manchmal heiß, manchmal weiß ich nicht mehr, was ich weiß. Manchmal bin ich schon am Morgen müd, und dann such ich Trost in einem Lied. Refrain: Über sieben Brücken muss ich gehn, sieben dunkle Jahre überstehn, siebenmal wirst du die Asche sein, aber einmal auch der helle Schein. 2. Strophe: Manchmal...

mehr

In dieser Zeit

1. Strophe: Weiten, Weiten so blau, tuen sich auf vor uns wie ein Tor. Blaue Weiten und wir treten ein in diese Zeit. Fernen, Fernen so nah, liegen vor uns, ein Land unbekannt, nahe Fernen und wir schaun uns um in dieser Zeit, in dieser Zeit. Refrain: Um uns her, da glühen Feuer so hell, da blühen Farben auf, verlöschen, um neu zu blühn. Um uns her, da klingt die Stille so laut, klingt die Stille so laut, glühen Feuer so hell, kommen Fernen uns nah, tuen Tore sich auf heute! 2. Strophe: Sterne, Sterne so hell, ziehen...

mehr

Wenn ein Mensch lebt

1. Strophe: Wenn ein Mensch kurze Zeit lebt, sagt die Welt, dass er zu früh geht. Wenn ein Mensch lange Zeit lebt, sagt die Welt, es ist Zeit… Meine Freundin ist schön. Als ich aufstand, ist sie gegangen. Weckt sie nicht, bis sie sich regt – ich hab mich in ihren Schatten gelegt. Jegliches hat seine Zeit: Steine sammeln, Steine zerstreun, Bäume pflanzen, Bäume abhaun. Leben und Sterben und Streit. 2. Strophe: Wenn ein Mensch kurze Zeit lebt, sagt die Welt, dass er zu früh geht. Wenn ein Mensch lange Zeit lebt,...

mehr

Es geht um die Erde ein rotes Band

1. Strophe: Bruder, unbekannter Bruder, Bruder, du bist nicht allein. Mit der Arbeit meiner Hände steh ich für dich ein. Schwester, unbekannte Schwester, Schwester, du bist nicht allein. Hunderttausend gute Kämpfer stehen für dich ein. Es geht um die Erde ein rotes Band, das hält uns zusammen durch jedes Land. Das hat einen Namen, den jeder versteht: Solidarität! Das hat einen Namen, den jeder versteht: Solidarität! 2. Strophe: Völker, höret die Signale, dass wir endlich einig sind. Unsre Internationale klingt im...

mehr

Wir sind des Friedens Soldaten

1. Strophe: Wir sind des Friedens Soldaten, keiner Nation und keiner Rasse Feind, Liebe zu menschlichen Taten und die Vernunft brüderlich uns vereint. Uns und unseren Kindern bleibe erspart der Krieg. Den Krieg zu verhindern, sei unser Sieg! Den Krieg zu verhindern, sei unser Sieg! 2. Strophe: Wir, guter Sache Soldaten, Söhne des Volkes, schützen Volkes Macht, schützen die grünenden Saaten, stehen auf Wacht, stehen auf Friedenswacht. Völker, euern Kindern bleibe erspart der Krieg. Den Krieg zu verhindern, sei unser Sieg!...

mehr

Lied der Gewerkschaften

1. Strophe: Wir haben gelernt, das Leben zu lieben, das Leben ist unser, wir sind seine Saat! Wir haben es fest in die Herzen geschrieben: Wir sind die Zukunft und wir sind die Tat. Brüder am Werke, Millionen bauen am neuen Geschlecht, hüten die Felder, Maschinen, hüten der Arbeiter Recht. Brüder am Werke, Millionen schaffen im helleren Geist, hüten den Frieden der Heimat, hüten den Frieden der Heimat, den keine Macht uns entreißt. 2. Strophe: Wir sind die Pfeiler, die Hämmer, Motoren im Werke, das niemand als uns nur...

mehr

Mir träumte wieder der alte Traum

1. Strophe: Mir träumte wieder der alte Traum; es war eine Nacht im Maie; wir saßen unter dem Lindenbaum und Schwüren uns ewige Treue. Ja Treue, Treue, ja Treue 2. Strophe: Das war ein Schwören und Schwörn aufs neu, ein Kichern, ein Kosen, ein Küssen. Dass ich gedenk des Schwures sei, hast du in die Hand mich gebissen. Ja Treue, Treue, ja Treue. 3. Strophe: Oh, Liebchen mit den Äuglein klar, oh, Liebchen treu und bissig, das Schwören in der Ordnung war, das Beißen war überflüssig. Ja Treue, Treue, ja...

mehr

Der Winter ward geschlagen

1. Strophe: Der Winter ward geschlagen, gebrochen, gebrochen seine Macht. Wir wollen nicht mehr Klagen nach langer dunkler Nacht. Ein Blühen hat begonnen, die Erde ist bestellt. Ihr Menschen, seid besonnen auf der weiten Welt. 2. Strophe: Erhaltet uns dies Blühen, des Frühjahrs, des Frühjahrs junge Saat, durch euer hei.‘ Bemühen wehrt finstrer Mächte Tat. Ein Blühen hat begonnen, die Erde ist bestellt. Ihr Menschen, seid besonnen auf der weiten Welt. 3. Strophe: Die Sonne gibt uns immer mit ihrer, mit...

mehr

Moskauer Fenster

1. Strophe: Leise sinkt der Himmel in die Nacht, wenn in Großstadtfenstern Licht erwacht. Gute Freunde wohnen da, und sie alle sind dann ja mir durch die hellen Lichteraugen nah. Gute Freunde wohnen da, und sie alle sind dann ja mir durch die hellen Lichteraugen nah. 2. Strophe: Jedes Fenster lädt zum Träumen ein. Hinter jedem wird ein Schicksal sein. Jedes Fenster ist ein Buch, jeder Blick ist ein Besuch. Nur du verbirgst dich hinter dunklem Tuch. Jedes Fenster ist ein Buch, jeder Blick ist ein Besuch. Nur du verbirgst...

mehr

Es sind die alten Weisen

1. Strophe: Es sind die alten Weisen, die neu in uns erstehen und die im Wind, dem leisen, von fern herüberwehn. Wenn sich die Wipfel neigen allabendlich im Wind, dann gehn durch unser Schweigen sie, die gefallen sind. 2. Strophe: Es sind die alten Lieder, die singen neu aus mir, und wie vorzeiten wieder am Abend singen wir. Es ist in uns ein Raunen und wird zum großen Chor, und zu den Sternen staunen, staunen wir empor.

mehr

Paddelboote klar

1. Strophe: Paddelboote klar! Auf zu froher Fahrt über den Rhein. Zelte, Boote, Mägdelein dürfen nicht alleine sein, stets vereint. Refrain: Wenn der Abend sinkt, froh ein Lied erklingt über den Rhein. Wir wollen Freie Deutsche, Freie Deutsche Jugend wolln wir sein. Wir wollen Freie Deutsche, Freie Deutsche Jugend wolln wir sein. 2. Strophe: Herrlich ist das Land, herrlich ist der Strand am schönen Rhein. Ja, wir wollen Freunde sein, uns des schönen Lebens freun stets vereint. Refrain: Wenn der Abend sinkt, froh ein Lied...

mehr

Burschen aus Mystrina

1. Strophe: Singt das Lied, singt das Lied, wunderbar: Burschen aus Mystrina, tolle Schar! Ja, das klingt vom Wald herüber und das singt, wenn sie lachen und ihr Lied den Mädchen winkt. Aber ich rate dir, rat dir, sie nicht zu sehn, wenn sie zum Tanz durch die Wiesen gehn. Ja, das klingt vom Wald herüber und das singt, wenn sie lachen und ihr Lied den Mädchen winkt. Aber ich rate dir, rat dir, sie nicht zu sehn, wenn sie zum Tanz durch die Wiesen gehn. 2. Strophe: Burschen, die stark sind wie Pilsner Bier, zittern vor...

mehr

Da hat vor fuffzich Jahren

1. Strophe: Der achte Industriestaat der Welt heißt DDR. Was uns darauf so stolz macht, stört André Deutsche sehr. Dass man sogar in Preußen den Sozialismus macht – da hat vor fuffzich Jahren noch keena dran jedacht, da hat vor fuffzich Jahren noch keena dran jedacht. 2. Strophe: Mein Kind, sprach eene Mutta, jeh bloß nich über’n Damm, sonst komm’n die weißen Mäuse und machen jleich Tamtam. Ne Maus hat ihren Kleenen selbst über’n Damm jebracht – da hat vor fuffzich Jahren noch keena dran...

mehr

Für unser Chile

1. Strophe: Nein, nein, nein, das sind nicht die Glocken, nein, nein, das ist der Anfang und nicht das Ende, wurden auch viele unsere Genossen im Kampf erschossen, starben auch viele für unser Chile. 2. Strophe: Ja, ja, ja, dort starben Menschen, ja, ja. Es waren Bauern, es waren Kumpels, waren Studenten, waren Proleten, man kann uns töten, unzählbar viele im ganzen Chile. 3. Strophe: Nein, nein, nein, niemand vergisst euch, nein, nein. Manuel Rodriguez, aus deinem Schweigen wachsen uns Blumen, Kinder und Lieder...

mehr

Wir schützen die Sowjetunion

Lied der Roten Armee aus dem Bürgerkrieg 1. Strophe: Wir hassen euch, ihr Drohnen auf gut Fabriken und Bank. Ihr Räuber der Nationen, wir sind euer Untergang! Und richten sie die Gewehre gegen die Sowjetunion, dann rüsten rote Heere zum Kampf, zur Revolution! 2. Strophe: Wir mussten lange darben auf hoher Fürsten Geheiß, und was wir da erwarben, war Not und Dreck und Schweiß. Und richten sie die Gewehre gegen die Sowjetunion, dann rüsten rote Heere zum Kampf, zur Revolution! 3. Strophe: Da kam der Tag...

mehr

Sing auf allen Straßen

Refrain: Sing auf allen Straßen, tanz auf allen Straßen, sing, solang es dir gefällt! Leben soll dir Liebe, leben soll das Leben, leben soll das Glück der Welt! Alle sind willkommen, alle, die noch kommen, alle sollen mit uns sein! Sing auf allen Straßen, tanz auf allen Straßen hier im Sommersonnenschein. 1. Strophe: Seht doch, was hier geschieht: Freunde aus Nord und Süd, Freunde von überall, und sie singen ihr Lied. Leute, zum zehnten Mal gibt es das Festival. Unsre Melodien werden meilenweit ziehn. Refrain: Sing auf...

mehr

Der Schäfer am Feldrain

1. Strophe: Hanka, sei frohgemut, schönste der Maiden, schönste der Maiden, Korn wächst im Feld so gut, als wär’s dein eigen. Korn wächst im Feld so gut, als wär’s dein eigen. 2. Strophe: Hanka, sei frohgemut, Blondhaar, du holdes, Blondhaar, du holdes, ernte die Ährenflut in Garben Goldes, ernte die Ährenflut in Garben Goldes. 3. Strophe: Hanka, sei frohgemut, lächelnd nur zeig dich, lächelnd nur zeig dich, bist auch ein Waisenblut hast Brot du reichlich, bist auch ein Waisenblut hast Brot du...

mehr