Scherzlieder

Oh, wie schön ist doch mein Schatz

1. Strophe: Oh, wie schön ist doch mein Schatz – dünn wie ein Gerippe, hej, lulia, il, la, la, dünn wie ein Gerippe, hej, lulia, il, la, la, dünn wie ein Gerippe. 2. Strophe: Köpfchen, rund wie eine Nuss – sitzt nur schief am Halse, hej, lulia, il, la, la, sitzt nur schief am Halse hej, lulia, il, la, la, sitzt nur schief am Halse. 3. Strophe: Äuglein wie der Himmel blau – schade, dass sie schielen, hej, lulia, il, la, la, schade, dass sie schielen hej, lulia, il, la, la, schade, dass sie...

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Brigitte B.

1. Strophe: Ein junges Mädchen kam nach Baden, Brigitte B. war sie genannt, fand Stellung dort in einem Laden, wo sie gut angeschrieben stand. 2. Strophe: Die Dame, schon ein wenig älter, war dem Geschäfte zugetan, der Herr, ein höherer Angestellter der königlichen Eisenbahn. 3. Strophe: Die Dame sagt nun eines Tages, wie man zu Nacht gegessen hat: Nimm dies Paket, mein Kind, und trag’ es zu der Baronin vor der Stadt. 4. Strophe: Auf diesem Wege traf Brigitte jedoch ein Individuum, das hat an sie...

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Als die Römer frech geworden

1. Strophe: Als die Römer frech geworden, sim serim sim sim, zogen sie nach Deutschlands Norden, sim serim sim sim, vorne mit Trompetenschall, te rä tä tä tä te rä, ritt der Generalfeldmarschall, te rä tä tä tä te rä, Herr Quintilius Varus. Refrain: Wau, wau, wau, wau, wau, wau, Herr Quintilius Varus. Schnäde räng täng, schnäde räng täng, schnäde räng täng, de räng täng täng! 2. Strophe: In dem Teutoburger Walde, sim serim sim sim, Huh! Wie pfiff der Wind so kalte, sim serim sim sim, Raben flogen durch...

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Am Sonntag, da isst der Meister Bohne

1. Strophe: Am Sonntag, am Sonntag, da isst der Meister Bohne und was ein jeder hat getan das will der Meister lohne. 2. Strophe: Am Montag, am Montag, da schlaf ich bis um viere, da kommt ein lust’ger Spießgesell, da gehen wir zu Biere. 3. Strophe: Am Dienstag, am Dienstag, da schlaf ich bis um zehne, und wenn mich dann der Meister weck, dreh ich mich um und gähne. 4. Strophe: Am Mittwoch, am Mittwoch, da ist die Mitte der Wochen, da hat der Meisters’s Fleisch verzehrt behalt er auch die...

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Alleweil ein wenig lustig

1. Strophe: Alleweil ein wenig lustig, alleweil ein wenig durstig, alleweil ein wenig Geld im Sack, alleweil ein wenig Schnupftabak, allzeit so, so! Man rede, was man will, ich aber schweig fein still! Alleweil ein wenig Geld im Sack, alleweil ein wenig Schnupftabak, allzeit so, so! 2. Strophe: Alleweil ein wenig lustig, alleweil ein wenig durstig, alleweil ein gutes bayrisch Bier, alleweil ein schönes Kind bei mir, allzeit so, so! Man rede, was man will, ich aber schweig fein still! alleweil ein gutes bayrisch Bier, alleweil...

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Sabinchen war ein Frauenzimmer

1. Strophe:: Sabinchen war ein Frauenzimmer, gar hold und tugendhaft, sie lebte treu und redlich immer bei ihrer Dienstherrschaft. Da kam aus Treuenbrietzen ein junger Mann daher, der wollte gern Sabinchen besitzen und war ein Schuhmacher. 2. Strophe: Sein Geld hat er versoffen in Schnaps und auch in Bier, da kam er zu Sabinchen gekrochen und wollte welches von ihr. Sie konnte ihm keines geben, da stahl er auf der Stell‘ von ihrer guten Dienstherrschaft sechs silberne Blechlöffel. 3. Strophe: Jedoch nach...

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Bier her

Bier her, Bier her, oder ich fall um, juche! Bier her, Bier her, oder ich fall um! Soll das Bier im Keller liegen, und ich hier die Ohnmacht kriegen? Bier her, Bier her, oder ich fall um, juche! Bier her, Bier her, oder ich fall um!

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Nach Hause gehn wir nicht

Nach Hause, nach Hause, nach Hause gehn wir nicht, bis dass der Tag anbricht, der helle Tag anbricht!

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Mariechen saß weinend im Garten

1. Strophe: Mariechen saß weinend im Garten, im Grase lag schlummernd ihr Kind, mit ihren schwarzbraunen Locken spielte leise der Abendwind. Sie saß so still, so traurig, so einsam, geisterbleich. Die Wolken zogen schaurig, und Wellen schlug der Teich, sie saß so still, so traurig, so einsam, geisterbleich, die Wolken zogen schaurig, und Wellen schlug der Teich. 2. Strophe: Der Adler kreist über die Berge, schon zog der Regen einher, es wirbelte der Staub auf der Erde, es fallen die Tropfen so schwer. Schwer über...

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Amanda war ein schönes Kind

1. Strophe: Amanda war ein schönes Kind, gerade sieben Jahr. Ein jeder war von ihr entzückt, der sie nur einmal sah. Nur einen Fehler hatte sie, den ließ sie nicht mehr sein. Die Finger hat sie stets im Mund, und Mama hört man schrein! Refrain: Amanda, Amanda, Amanda nimm die Hand da weg, Amanda, Amanda, Amanda nimm sie weg. Amanda, Amanda, Amanda nimm die Hand da weg, Amanda, Amanda, Amanda nimm sie weg. 2. Strophe: Amanda wurde siebzehn Jahr, war keusch und unberührt. Da traf sie einen jungen Mann, mit den hat...

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Ein freches Volkslied

1. Strophe: Ich liebte einst ein Mägdelein, der ganzen Welt zum Trotze. Sie war recht lieb, sie war recht fein, sie hat ’ne große f… urchtbar treue Seele, ihr Name war Adele.  2. Strophe: Adele liebt die Männer sehr, und auch die off´nen Tänze. Doch eines liebte sie noch mehr, das sind die langen sch…weren goldnen Ketten, ach wenn sie welche hätten. 3. Strophe: Als ich sie mal besuchen war, da war ich wohlgelitten. Sie schüttelte ihr langes Haar, und zeigte ihre t…intenschwarzen...

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Bolle reiste jüngst zu Pfingsten

1. Strophe: Bolle reiste jüngst zu Pfingsten, nach Pankow war sein Ziel; da verlor er seinen Jüngsten janz plötzlich im Jewühl; ’ne volle halbe Stunde hat er nach ihm jespürt. Aber dennoch hat sich Bolle janz köstlich amüsiert. 2. Strophe: In Pankow jab’s keen Essen, in Pankow jab’s keen Bier, war allet uffjefressen von fremden Leuten hier. Nich’ mal ’ne Butterstulle hat man ihm reserviert! Aber dennoch hat sich Bolle janz köstlich amüsiert. 3. Strophe: Auf der Schönholzer Heide, da...

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Schön ist ein Zylinderhut

1. Strophe: Schön ist ein Zylinderhut, jupheidi, jupheida, wenn man ihn besitzen tut, jupheidi, heida. Doch von ganz besondrer Güte sind stets zwei Zylinderhüte. Refrain: Jupheidi, jupheida, jupheidi, viderallala, jupheidi, jupheida, jupheidi heida. 2. Strophe: Hat man der Zylinder drei, jupheidi, jupheida, hat man einen mehr als zwei, jupheidi, heida. Vier Zylinder, das sind grad zwei Zylinder zum Quadrat. Refrain: Jupheidi, jupheida, jupheidi, viderallala, jupheidi, jupheida, jupheidi heida oder: Schnaps ist gut für...

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Fröhliche Weihnachten stehn vor der Tür

Refrain: Fröhliche Weihnachten, Weihnachten, steht vor der Tür. Ist das nicht wunderbar? Fröhliche Weihnachten, Weihnachten, steht vor der Tür, bekanntlich jedes Jahr. 1. Strophe: Jedes Jahr zur gleichen Stunde kommt der liebe Weihnachtsmann. Er ist schon ein alter Kunde: Paul von nebenan. Er liebt meine schöne Nichte, die auch die Gedichte spricht. Und küsst sie nach jeder Strophe gar nicht feierlich. Refrain: Fröhliche Weihnachten, Weihnachten, steht vor der Tür. Ist das nicht wunderbar? Fröhliche Weihnachten, Weihnachten,...

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Da streiten sich die Leut herum (Hobellied)

1. Strophe: Da streiten sich die Leut‘ herum oft um den Wert des Glücks; der eine heißt den andern dumm; am End weiß keiner nix. Da ist der allerärmste Mann dem andern viel zu reich! Das Schicksal setzt den Hobel an und hobelt beide gleich. 2. Strophe: Die Jugend will halt mit Gewalt in allem klüger sein; doch wird man nur ein bissel alt, da find’t man sich schon drein. Oft zankt mein Weib mit mir, o Graus! Das bringt mich nicht in Wut. Da klopf ich meinen Hobel aus und denk: du brummst mir gut! 3....

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Die Leineweber haben eine saubere Zunft

1. Strophe: Die Leineweber haben eine saubere Zunft, harum di scharum di schrumm, schrumm, schrumm. Mittfasten halten sie Zusammenkunft, harum di scharum di schrumm, schrumm, schrumm. Aschegraue, dunkelblaue, schrum, schrumm, schrumm, mir ein Viertel, dir ein Viertel, schrumm, schrumm, schrumm. Fein oder Grob, gefresse wern se doch mit der Jule, mit der Spule, mit der schrumm, schrumm, schrumm. 2. Strophe: Die Leineweber nehmen keinen Lehrjungen an, harum di scharum di schrumm, schrumm, schrumm. Der nicht sechs Wochen fasten...

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Mein Hut, der hat drei Ecken

1. Strophe: Mein Hut, der hat drei Ecken, drei Ecken hat mein Hut! Und hätt´ er nicht drei Ecken, so wär es nicht mein Hut! 2. Strophe:(den Hut auf dem Kopf zeigen) Mein …, der hat drei Ecken, drei Ecken hat mein …! Und hätt´ er nicht drei Ecken, so wär es nicht mein ….! 3. Strophe: (auf sich selbst zeigen, den Hut auf dem Kopf zeigen) …  …, der hat drei Ecken, drei Ecken hat …  …! Und hätt´ er nicht drei Ecken, so wär es nicht …...

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In einen Harung jung und stramm

1. Strophe: In einen Harung jung und stramm, zwo, drei, vier, sit tata, tirallala, der auf dem Meeresgrunde schwamm, zwo, drei, vier, sit tata, tirallala, verliebte sich, o Wunder, ´ne olle Flunder, verliebte sich, o Wunder, ´ne olle Flunder. 2. Strophe: Der Harung sprach :“Du bist verrückt, zwo, drei, vier, sit tata, tirallala, du bist mir viel zu plattgedrückt. Zwo, drei, vier, sit tata, tirallala, rutsch mir den Buckel ´runter, du olle Flunder! Rutsch mir den Buckel ´runter, du olle Flunder!“ 3....

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Ich bin der Doktor Eisenbart

1. Strophe: Ich bin der Doktor Eisenbart, widewidewitt, bum, bum, kurier die Leut auf meine Art, widewidewitt, bum, bum. Kann machen, dass die Blinden sehn, widewidewitt, juchheirassa, und dass die Lahmen wieder gehn, widewidewitt, bum, bum. 2. Strophe: Zu Potsdam operierte ich widewidewitt, bum, bum, den Koch des großen Friederich widewidewitt, bum, bum. Ich schlug ihm mit dem Beil vorn Kopf widewidewitt, juchheirassa, gestorben ist der arme Tropf, widewidewitt, bum, bum. 3. Strophe: Zu Ulm kuriert ich einen...

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Eine Oma ging spazieren

1. Strophe: Eine Oma ging spazieren, an der Hand ein kleines Kind. Dieses sollt‘ die Oma führen, denn die gute alte Dame, die war blind. Dieses sollt‘ die Oma führen, denn die gute alte Dame, die war blind. 2. Strophe: War ein Graben in der Nähe, war ein Loch in der Chaussee: „Oma, hops mal!“ sprach die Kleene, und dann sprang die alte Dame in die Höh‘. „Oma, hops mal!“ sprach die Kleene, und dann sprang die alte Dame in die Höh‘. 3. Strophe: Die kleine Range...

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