Volkslieder

Im Frühtau zu Berge......

Ich ging einmal spazieren

1. Strophe: Ich ging einmal spazieren nanu, nanu, nanu! Ich ging einmal spazieren, was sagst du denn dazu? Ich ging einmal spazieren, bums, vallera. Und tät ein Mädel führen, ha ha ha ha ha, und tät ein Mädel führen, ha ha ha ha ha. 2. Strophe: Sie sagt‘, sie hätt‘ viel Gulden, nanu, nanu, nanu! Sie sagt‘, sie hatt‘ viel Gulden, was sagst du denn dazu? Sie sagt‘, sie hatt‘ viel Gulden, bums, vallera. Es waren aber lauter Schulden! ha ha ha ha ha, es waren aber lauter Schulden! ha ha...

mehr

Es geht ein‘ dunkle Wolke herein

1. Strophe: Es geht ein‘ dunkle Wolke herein, mich deucht, es wird ein Regen sein, ein Regen aus den Wolken wohl in das grüne Gras. 2. Strophe: Und kommst du, liebe Sonn, nit bald, so weset alls im grünen Wald, und all die müden Blumen, die haben müden Tod. 3. Strophe: Es geht ein dunkle Wolk herein, es soll und muss entschieden sein. Ade, Feinslieb, dein Scheiden macht mir das Herze schwer.

mehr

Burschen aus Mystrina

1. Strophe: Singt das Lied, singt das Lied, wunderbar: Burschen aus Mystrina, tolle Schar! Ja, das klingt vom Wald herüber und das singt, wenn sie lachen und ihr Lied den Mädchen winkt. Aber ich rate dir, rat dir, sie nicht zu sehn, wenn sie zum Tanz durch die Wiesen gehn. Ja, das klingt vom Wald herüber und das singt, wenn sie lachen und ihr Lied den Mädchen winkt. Aber ich rate dir, rat dir, sie nicht zu sehn, wenn sie zum Tanz durch die Wiesen gehn. 2. Strophe: Burschen, die stark sind wie Pilsner Bier, zittern vor...

mehr

Hört, es pfeift der Fink

Strophe: Hört, es pfeift der Fink! Aus den Betten flink! Seht nur, die Sonn uns lacht, Wind säuselt leis und sacht – Kinder, vorbei, vorbei ist die Nacht. Seht nur, die Sonn uns lacht, Wind säuselt leis und sacht – Kinder, vorbei, vorbei ist die Nacht.

mehr

Ach bitterer Winter

1. Strophe: Ach bitterer Winter, wie bist du kalt, du hast entlaubet den grünen Wald, du hast verblüht die Blümlein auf der Heiden. 2. Strophe: Die bunten Blümlein sind worden fahl, entflogen ist uns Frau Nachtigall, sie ist entflogen, wird sie wieder singen. 3. Strophe: Sie ist entflogen zu diesem Jahr, ein steten Buhlen muss ich han, ein steten Buhlen muss ich allzeit haben.

mehr

Brettel und Neuschnee

1. Strophe: Das Skifahren macht Freude, wenn’s Pulverschnee gib. Da freut sogar ’s Hinfall‘ n, weil’s dabei nur stiebt. Refrain: Brettel und Neuschnee, das is mei Leb’n, ’s kann auf der Welt nichts Schöneres geb’n. 2. Strophe: Und geht wo a Skispur für sich ganz allein, dann muss das ganz sicher a Junggesell sein. Refrain: Brettel und Neuschnee, das is mei Leb’n, ’s kann auf der Welt nichts Schöneres geb’n. 3. Strophe: Und sind wo zwo Skispur’n...

mehr

Rollt hinauf der Sonderzug

1. Strophe: Rollt hinauf der Sonderzug ins Gebirg‘ mit schnellen Flug, bleibt zu Haus nur, wem der Winter nicht gefällt. Alles andre rennt und jagt, denn die Karten sind gefragt, und wer weiß, ob sich definitiv Schnee noch lange hält. Refrain: Droben auf den Bergen liegt ein tiefer weißer Schnee, wie ein schönes Märchen lockt die ferne Höh. Tausend weiße Spuren ziehen durch das Land. Schneeschuhfahren, schönster Sport, unsre Liebe fand. 2. Strophe: Träumt der Wald im Silberglanz, hat er unsre Liebe ganz, wenn...

mehr

Am frühen Morgen

1. Strophe: Am frühen Morgen ganz ohne Sorgen, da wandern wir hinaus. Und bei der Hitze auf Berges Spitze schauen wir ins Land hinaus. Refrain: Ja, wenn die Klampfen klingen und die Burschen singen und die Mädel fallen ein: Was kann das Leben uns Schön ‚res geben, wir wollen glücklich sein. 2. Strophe: Wir wandern gerne wohl in die Ferne und bunte Welt hinein. Ein frohes Liedel auf unsrer Fiedel soll uns Begleiter sein. Refrain: Ja, wenn die Klampfen klingen und die Burschen singen und die Mädel fallen ein: Was kann...

mehr

Ihren Schäfer zu erwarten

1. Strophe: Ihren Schäfer zu erwarten, tralerali tiralerala, schlich sich Phyllis in den Garten, talerali tiralerala. In dem dunklen Myrtenhain schlief das lose Mädchen ein. Tralerali tiralerala, tralerali tiralerala. 2. Strophe: Ihre Mutter kam ganz leise, tralerali tiralerala. Nach der alten Mütterweise, tralerali tiralerala nachgeschlichen; o wie fein, Fand das Mädchen ganz allein. Tralerali tiralerala, tiralerali tiralerala. 3. Strophe: Ihrem Schlummer halb entrissen, tralerali tiralerala von den zarten...

mehr

Ein schöner Tag ward uns beschert

1. Strophe: Ein schöner Tag ward uns beschert, wie es nicht viele gibt, von reiner Freude ausgefüllt, von Sorgen ungetrübt. 2. Strophe: Mit Liedern, die die Lerche singt,so fing der Morgen an. Die Sonne schenkte gold’nen Glanzdem Tag, der dann begann. 3. Strophe: in schöner Tag voll Harmonie ist wie ein Edelstein. Er strahlt dich an und ruft dir zu: „Heut sollst du glücklich sein!“ 4. Strophe: Und was das Schicksal dir auch bringt, was immer kommen mag, es bleibt dir die Erinnerung...

mehr

Bald fällt von diesen Zweigen

1. Strophe: Bald fällt von diesen Zweigen das letzte Laub herab. Die Busch´ und Wälder schweigen, die Welt ist wie ein Grab. 2. Strophe: Wo sind sie denn geblieben? Ach, sie sangen einst so schön der Reif hat sie vertrieben weg über Tal und Höh´n. 3. Strophe: Und bange wird´s und bänger und öd´ in Feld und Hag; die Nächte werden länger und kürzer wird der Tag. 4. Strophe: Die Vögel sind verschwunden, suchen Frühling anderswo; nur wo sie den gefunden, da sind sie wieder froh. 5....

mehr

Bauern unter der Linde

Juchhe! Juchhe! Juchheißa! Heißa! He! Geschrei und Fiedelbogen. 1. Strophe: Der Schäfer putzte sich zum Tanz mit bunter Jacke, Band und Kranz, schmuck war er angezogen. Schon um die Linde war es voll und alles tanzte schon wie toll. Juchhe! Juchhe! Juchheißa! Heißa! He! So ging der Fiedelbogen. 2. Strophe: Er drückte hastig sich heran, da stieß er an ein Mädchen an mit seinem Ellenbogen. Die frische Dirne kehrt sich um und sagte: nun das find‘ ich dumm! Juchhe! Juchhe! Juchheißa! Heißsa! He! Seid nicht so...

mehr

Zogen einst fünf wilde Schwäne

1. Strophe: Zogen einst fünf wilde Schwäne, Schwäne leuchtend weiß und schön. Zogen einst fünf wilde Schwäne, Schwäne leuchtend weiß und schön. „Sing, sing, was geschah? Keiner ward mehr gesehn. Sing, sing, was geschah?“ Keiner ward mehr gesehn.“ 2. Strophe: Wuchsen einst fünf junge Birken grün und frisch am Bachesrand. Wuchsen einst fünf junge Birken grün und frisch am Bachesrand. „Sing, sing, was geschah! Keine in Blüten stand. Sing, sing, was geschah! Keine in Blüten stand.“ 3....

mehr

Am Morgen

1. Strophe: Wohlauf, es tagt vortrefflich schon, die Nacht, sie muss herab vom Thron, der Tag will ihn besitzen! Wohlauf, zu sehn das Licht der Welt, wie’s in die tiefen Täler fällt, und auf der Bergen Spitzen und auf der Bergen Spitzen. 2. Strophe: Wohlauf, zum fröhlichen Gesang, aus einem Munde: Gott sei Dank, er hat: „Es sei“ geboten! Und Alles war auf sein Gebot; er ist der ewig gute Gott der Lebenden und Toten, der Lebenden und Toten. 3. Strophe: Wohlauf, zur Arbeit, Schlaf ist Tod! Der...

mehr

Die Sonne sank, der Abend naht

1. Strophe: Die Sonne sank, der Abend naht und stiller wird’s auf Straß‘ und Pfad, und süßer Friede, Ruh und Rast folgt auf des Tages Sorg‘ und Last. 2. Strophe: Es schweigt der Wald, es schweiget das Thal: Die Vögel schlafen allzumal, sogar die Blume nicket ein und schlummert bis zum Tag hinein. 3. Strophe: Schon rieselt nieder kühler Tau auf Halm und Blatt in Feld und Au, im Laube spielet frische Luft, und Blüt‘ und Blume spendet Duft. 4. Strophe: Der Abendstern mit...

mehr

Alt Heidelberg, du feine

1. Strophe: Alt Heidelberg du feine, du Stadt an Ehren reich. Am Neckar und am Rheine kein andre kommt dir gleich, Stadt fröhlicher Gesellen an Weisheit schwer und Wein, klar ziehn des Stromes Wellen, Blauäuglein blitzen drein, Blauäuglein blitzen drein. 2. Strophe: Und kommt aus lindem Süden der Frühling übers Land, so webt er dir aus Blüten ein schimmernd Brautgewand. Auch mir stehst du geschrieben ins Herz gleich einer Braut, es klingt wie junges Lieben, dein Name mir so traut, dein Name mir so traut. 3....

mehr

Alleweil ein wenig lustig

1. Strophe: Alleweil ein wenig lustig, alleweil ein wenig durstig, alleweil ein wenig Geld im Sack, alleweil ein wenig Schnupftabak, allzeit so, so! Man rede, was man will, ich aber schweig fein still! Alleweil ein wenig Geld im Sack, alleweil ein wenig Schnupftabak, allzeit so, so! 2. Strophe: Alleweil ein wenig lustig, alleweil ein wenig durstig, alleweil ein gutes bayrisch Bier, alleweil ein schönes Kind bei mir, allzeit so, so! Man rede, was man will, ich aber schweig fein still! alleweil ein gutes bayrisch Bier, alleweil...

mehr

Ach du klarblauer Himmel

1. Strophe: Ach du klarblauer Himmel und wie schön bist du heut! Möcht ans Herz gleich dich drücken vor Jubel und Freud‘. Aber’s geht doch nicht an, denn du bist mir zu weit, und mit all meiner Freud, was fang ich doch an? Und mit all meiner Freud, was fang ich doch an? 2. Strophe: Ach, du lichtgrüne Welt und wie strahlst du vor Lust! Und ich möcht mich gleich werfen dir voll Lieb an der Brust. Aber’s geht doch nicht an und das ist ja mein Leid, und mit all meiner Freud, was fan‘ ich doch an? Und...

mehr

Ach, Blümlein blau, verdorre nicht

1. Strophe: Ach, Blümlein blau, verdorre nicht! du stehst auf grüner Heiden. Du bist einmal mein Schatz gewest, Schatz gewest, Schatz gewest, jetzt aber muss ich dich meiden. 2. Strophe: Den Ring den ich hab von dir, den trag ich an dem Finger: Du bist einmal mein Schatz gewest, Schatz gewest, Schatz gewest, jetzunder aber nimmer. 3. Strophe: Den Gürtel, den ich hab von dir, den trag ich um die Lenden: Du bist einmal mein Schatz gewest, Schatz gewest, Schatz gewest, nun aber hat’s ein...

mehr

Lagerfeuer

1. Strophe: Lagerfeuer leuchten ferne, Funken fliegen durch die Nacht. Und es strahlen hell die Sterne, halten einsam stille Wacht. 2. Strophe: Zögernd weicht die Nacht dem Morgen… Ach, mein Liebster geht von mir; der Zigeuner heißes Sehnen lässt ihn ziehn so weit von mir. 3. Strophe: Eine Bitte noch zum Abschied – lass dein Halstuch mir zurück. Es soll innig mich umfangen wie dein Arm mich einst im...

mehr